Unsere Philosophie

Lead and Care – Führung ohne Druck. Bindung mit Klarheit.

Training ist für uns nicht „Sitz-Platz-Fuß“ – sondern ein Konzept für euren Alltag. Wir verbinden Verantwortung, Kommunikation und faire Grenzen, damit aus Unsicherheit Orientierung wird.

Lead and Care Philosophie

Verantwortung

Wir übernehmen Führung, statt Probleme „auszusitzen“ oder zu eskalieren.

Verstehen

Kommunikation lesen lernen – damit Reaktionen sinnvoll statt zufällig sind.

Bindung

Nähe, Vertrauen und Fairness – die Basis für Kooperation im Alltag.

Alltag

Training muss draußen funktionieren – nicht nur auf dem Hundeplatz.

Warum „Lead & Care“?

Weil gute Führung und echte Bindung zusammengehören.

„Führung“ wird oft mit Druck, Gewalt oder veralteten Dominanz-Theorien verwechselt. Für uns ist Führung das Gegenteil: Ruhe, Klarheit, Verantwortung – und Entscheidungen, die Sicherheit schaffen.

Und „Care“ ist nicht „alles erlauben“, sondern Beziehung: Nähe, Kommunikation, Vertrauen – damit Regeln überhaupt angenommen werden können.

Kurz gesagt

Lead = Orientierung geben.
Care = Beziehung stärken.
Beides zusammen = Alltag, der funktioniert.

Lead

Führung übernehmen – ohne Druck, ohne Drama.

Zwang oder Gewalt erzeugen Stress – und Stress macht Lernen schwer bis unmöglich. Warum sollte ein Hund einem Menschen folgen, der ständig Unsicherheit oder Angst auslöst?

Was „Führung“ für uns bedeutet:

  • Verantwortung übernehmen – statt nur zu reagieren, wenn’s brennt.
  • Entscheidungen treffen – oft gemeinsam mit dem Hund, aber nicht „alles diskutieren“.
  • Grenzen & Regeln vermitteln – klar, fair, verständlich.
  • Regeln selbst einhalten – Konsequenz bedeutet Verlässlichkeit, nicht Härte.
  • Stress reduzieren – weil Sicherheit die Grundlage für Ruhe ist.

Orientierung statt Kontrolle

Wir wollen keinen „funktionierenden Hund“ – wir wollen ein Team, das sich im Alltag versteht. Orientierung bedeutet: Der Hund weiß, woran er ist.

Klarheit ist freundlich

Unklare Regeln erzeugen Konflikte. Klare Regeln reduzieren Stress – für Mensch und Hund.

Unser Ziel

Artgerechte Führung, die beiden Seiten hilft: weniger Stress, mehr Ruhe, mehr Alltagstauglichkeit.

Care

Bindung aufbauen – durch Kommunikation, Vertrauen und authentisches Handeln.

Hunde leben in sozialen Verbänden und sind Meister der Beobachtung. Je besser wir ihre Signale wahrnehmen und deuten, desto klarer wird unsere Kommunikation – und desto stabiler die Bindung.

Was Bindung im Alltag heißt:

  • Signale erkennen: Stress, Unsicherheit, Überforderung – bevor es knallt.
  • Kommunikation verbessern: klare Körpersprache, Timing und faire Erwartungen.
  • Gemeinsames Handeln: Kooperation entsteht durch Wiederholung + Verlässlichkeit.

„Freundschaften entstehen nicht von selbst. Sie brauchen Zeit, Nähe, Vertrauen und authentisches Handeln.“

Günther Bloch / Elli H. Radinger

Care ist nicht „alles erlaubt“

Beziehung bedeutet nicht Grenzenlosigkeit. Beziehung bedeutet: fair, verlässlich, verständlich. Genau dadurch wird der Hund sicherer.

Hundesprache als Schlüssel

Wir schauen auf feine Signale und Kontext: Was sagt der Hund wirklich – und warum? Daraus entstehen Training und Alltag, die Sinn machen.

Ergebnis

Mehr Kooperation, weniger Konflikte – weil ihr euch gegenseitig besser „lesen“ könnt.

Wie wir arbeiten

Positive Verstärkung – kombiniert mit Struktur und klaren Grenzen.

„Positiv“ heißt nicht „egal“. Es heißt: verständlich, fair und wirksam. Wir belohnen erwünschtes Verhalten – und schaffen gleichzeitig Regeln, die Orientierung geben.

1) Kontext verstehen

Warum passiert Verhalten? Stress, Überforderung, Lerngeschichte, Umfeld – wir schauen zuerst auf Ursachen.

2) Klare Schritte

Kleine, machbare Trainingsschritte – damit Fortschritt reproduzierbar ist und nicht vom „guten Tag“ abhängt.

3) Alltagssicherheit

Regeln + Rituale + klare Kommunikation. Ziel: weniger Konflikte und mehr Ruhe in realen Situationen.

Was ihr erwarten könnt

  • Praktische Übungen, die im Alltag wirklich helfen.
  • Klarheit im Umgang – ohne laute Korrekturen oder Druck.
  • Ein Plan, der zu euch passt – statt „Schema F“.

Was wir nicht machen

  • Angst- oder schmerzbasierte Methoden, die Vertrauen zerstören.
  • Dominanz-Mythen und „Alpha“-Denken.
  • Training ohne Alltagstransfer („klappt nur hier“).

Fragen, die oft kommen

Kurz & ehrlich beantwortet

„Ist das nicht zu ‚weich‘, wenn ihr positiv arbeitet?“

Nein. Positiv heißt: fair und verständlich. Grenzen gehören dazu – nur eben ohne Druck/Angst als Werkzeug. Klarheit ist nicht hart, Klarheit ist hilfreich.

„Braucht mein Hund wirklich Regeln?“

Regeln geben Sicherheit – vor allem in unserer Menschenwelt. Gute Regeln sind einfach, konsistent und so gestaltet, dass der Hund sie verstehen und einhalten kann.

„Was ist, wenn mein Hund schon schwieriges Verhalten zeigt?“

Dann schauen wir besonders genau hin: Auslöser, Stresslevel, Management, Trainingsaufbau. Wir bauen Schritt für Schritt neue Strategien auf – realistisch und alltagstauglich.

„Wie schnell sehen wir Fortschritte?“

Das hängt von Thema, Alltag und Konsequenz ab. Unser Fokus: echte Fortschritte, die stabil bleiben – statt schneller Tricks, die nach zwei Wochen wieder kippen.