Einzeltraining & Verhalten

Individuelle Hilfe für Hund & Mensch

Wenn Probleme im Alltag größer werden: Wir analysieren Ursachen, bauen einen klaren Plan und begleiten euch Schritt für Schritt – fair, verständlich und wirksam.

Themen

Aggression, Angst/Stress, Jagdverhalten, Leine, Alltag, Grenzen

Ort

Trainingsgelände oder genau dort, wo es schwierig wird – bei euch im Alltag.

Einzeltraining Hundeschule Lead and Care

Inhalte unseres Trainings

Anti-Aggressionstraining Einzeltraining Verhaltenstherapie Jagdersatztraining (JET)
Training im Alltag

Individueller Einzelunterricht

Individueller Einzelunterricht

Probleme zwischen Hund und Mensch oder Hund und Umwelt können jederzeit entstehen. Oft handelt es sich dabei um einen schleichenden Prozess, den der Hundehalter kaum wahrnimmt. Wenn das Problemverhalten schlussendlich nicht mehr kontrollier- und tolerierbare Ausmaße annimmt, stellen sich Frustration, Enttäuschung und Hilflosigkeit beim Menschen ein.

Wir helfen Ihnen und Ihrem Hund bei jedem bestehenden Problem. Angefangen von Grundregeln für Welpen über Leinenführung und Jagdersatztraining bis hin zur Therapie von aggressiven und ängstlichen Hunden stehen wir Ihnen theoretisch sowie praktisch im Einzeltraining zur Seite.

Was du erwarten kannst

  • Ursachenanalyse statt „Symptome wegdrücken“
  • Individueller Trainingsplan (klar, machbar, alltagstauglich)
  • Training auf dem Platz oder im Wohnumfeld
  • Begleitung + klare nächste Schritte

Tipp

Schreib/erzähl kurz: Was passiert genau? Wann? Wo? Wie reagiert der Hund – und wie reagiert ihr?

Aggressionstherapie

Anti-Aggressionstraining

Anti-Aggressionstraining

Aggression ist kurz formuliert ein Teil des Ausdruckverhaltens unserer Caniden und dient der Konfliktlösung, der körpereigenen Schadensvermeidung sowie der Deckung und des Erwerbs von Ressourcen. Mit anderen Worten ist das Ziel von Aggression Kontrolle über Situationen, die man anderweitig nicht aufrechterhalten kann.

Aggression ist also kein primäres Bedürfnis, sondern eine reaktive Verhaltensform. Das Ausmaß und die Motivation der Angriffsbereitschaft eines Hundes werden dabei durch verschiedene Faktoren beeinflusst: genetische Disposition bzw. Rasse, Gewöhnung an Umwelteinflüsse in sensiblen Phasen, endogene Faktoren (Läufigkeit, Trächtigkeit etc.), Lernerfahrungen, Erziehung sowie Krankheiten.

Unser Training

Der wichtigste Aspekt der Aggressionstherapie ist die Ursachenforschung. Nicht jedes Aggressionsverhalten ist gleich und sollte demnach auch nicht mit pauschalen Methoden therapiert werden.

Durch Analyse, Anamnese und Beobachtung des Aggressionsverhaltens ergründen wir gemeinsam die Ursache und erstellen darauf aufbauend ein individuelles Trainingsprogramm. Wir vermitteln Konfliktmanagement, Hintergrundwissen zum hündischen Ausdrucksverhalten und konkrete Therapieschritte.

Welche Aggressionsformen gibt es?

  • Territorialaggression
  • Wettbewerbsaggression
  • Kontrollkomplexaggression / Dominanzaggression
  • Schutzaggression
  • Sexualaggression
  • Mütterliche Aggression
  • Spielaggression

Da weitaus mehr Aggressionsformen als die Aufgeführten existieren, ist die Ursachenforschung unumgänglich. Aggressionstherapie bedeutet immer, dem Individuum bei der Konfliktlösung zu helfen – ohne Rückfall in alte Muster.

Wichtig

Wir arbeiten nicht „gegen den Hund“, sondern daran, Situationen wieder kontrollierbar und sicher zu machen.

Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie von Hunden beinhaltet ein breites Spektrum. Im Kern geht es um verhaltenstherapeutische Maßnahmen zur Änderung eines gesundheitsschädigenden Verhaltens.

Chronischer Stress, Angst/Phobien/Traumata oder Stereotypien führen zu geminderter Lebensqualität und gesundheitlichen Beschwerden.

Wie ist Stress zu bewerten?

„Jede Stressreaktion stellt zunächst eine Antwort des Organismus auf eine mögliche Herausforderung dar.“

Dr. Dorit Urd Feddersen-Petersen

Demnach ist Stress die Anpassung an noch nicht zugeordnete oder als bedrohlich eingestufte Reize, auf die der Körper konzentriert reagiert. Stress ist lebensnotwendig – jedoch sollte der Zustand nicht langanhaltend oder chronisch werden, da Dauerstress hochgradig negativ auf Gesundheit und Psyche wirkt.

Ziel des Halters

  • Präventive Vorbeugung von chronischem Stress
  • Ermöglichung einer positiven Verknüpfung bei akutem Stress

Angst, Traumata, Stereotypien?

Neben Stress können Ängste, Traumata, Stereotypien oder Zwangsverhalten verheerende Folgen haben. Eine Therapie sollte zeitnah erfolgen – ohne negativen Druck oder „Erfolgszwang“.

Bereiche des Trainings

Trennungsangst
Angst / Phobien / Traumata
Unsauberkeit
Schwanz jagen
Zerstümmelung
Zerstörung von Gegenständen

Wichtig

Bei der Verhaltenstherapie geht es um Ursachenforschung und nachhaltige Verhaltensänderung – nicht nur um das „Überdecken“ von Symptomen.

Jagdersatztraining

Jagdersatztraining (JET)

Jagdersatztraining (JET)

Das zugrundeliegende Verhalten eines jagenden Hundes ist das Beutefangverhalten, welches sich grob in vier Handlungsabläufe gliedern lässt:

Das Finden
Das Fangen
Das Töten
Das Fressen der Beute

Das Beutefangverhalten zielt auf das Töten und Fressen von Beute ab. Dabei ist für den Hund bereits das Aufspüren, Anschleichen und Hetzen selbstbelohnend. Das erschwert das Training. Zusätzlich wurde das Jagdverhalten durch Zucht in manchen Rassen verstärkt.

Unser Training

Unser Jagdersatztraining basiert auf einem Orientierungs- und Bindungstraining. Ziel wird es sein, dass es sich für Ihren Hund lohnt, bei Ihnen zu sein. Jagen lässt sich nicht per Knopfdruck abstellen – es ist instinktiv.

Daher lenken wir Verhalten um und bringen Kontrolle in jagdliche Situationen. Wir zeigen sinnvolle, kontrollierte Alternativen (z. B. Apportierarbeiten), damit Bedürfnisse erfüllt werden – ohne Kontrollverlust.

Der wichtigste Aspekt: Kooperation

„Das hundliche Jagdverhalten kann man dem Tier nicht abgewöhnen, sondern nur in kontrollierte Bahnen lenken.“

Günther Bloch / Elli H. Radinger

Was wir erreichen wollen

  • Mehr Orientierung am Menschen – auch bei Wildreizen
  • Kontrollierte Auslastung statt „Jagd-Explosion“
  • Stressfreiere Spaziergänge – für beide Seiten

Jagdverhalten kann frustrierend sein.

Lass uns gemeinsam daran arbeiten, dass Spaziergänge wieder kontrolliert und entspannt werden.

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